Biographie Katharina Wanivenhaus

Katharina

Geboren und aufgewachsen ist sie 1984 in Österreich, in der Nähe von Innsbruck.
Sie besuchte die Freie Waldorfschule Innsbruck und um ihre Lebenserfahrungen und Sprachkenntnisse zu erweitern absolvierte sie die 9. Klasse in der Rudolf Steiner Schule in Mailand.
Den erhaltenen Zugang zu Wissen und Kunst empfand sie als Privileg, nun wollte sie dieses weitergeben und reiste 2001 nach Brasilien, Sao Paulo, wo sie fast zwei Jahre lang blieb. Dort arbeitete sie in der Favela „Monte Azul“ als Freiwillige Helferin in den KiTas, der integrativen Grundschule und der pädagogisch-kreativen Papier-Recycling-Werkstatt.
Als sie wieder zurück nach Österreich ging, machte Katharina ihre Matura (Abitur) in Salzburg.
Von dort aus reiste sie dann (2004) nach Sizilien, in die Nähe von Palermo und half mit, in Bagheria den ersten Waldorfkindergarten zu gründen.
Die Disziplin zur Ausbildung als Tanz- und Bewegungstherapeutin und -pädagogin an der „Academy of Living Movement“ in Wien (ab 2005) hat sie, nur eine Knieoperation stoppte sie. Seit dem erfolgreichen Abschluss (2011) des Studiums an der Theater-Akademie Stuttgart in den Bereichen Schauspiel und Theaterpädagogik (BuT®), ist sie freischaffend in beiden Richtungen tätig.

In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Calw (Beratungsstelle für sexuellen Missbrauch) und zwei Kolleginnen erarbeitete sie ein Präventionsprojekt, welches nun jährlich als Forum-Theater (Augusto Boal – „Theater der Unterdrückten) durch Schulen und Klassenzimmer tourt.
Erste theaterpädagogische Arbeit leistete Katharina bereits im Jahr 2002, in Zusammenarbeit mit dem Familientherapeuten Dr. Steixner in Innsbruck.
Seit Oktober letzten Jahres ist sie beim Kulturkabinett e.V. Stuttgart – Bad Cannstatt als freie Theaterpädagogin engagiert in den Bereichen Kinder- und Jugendspielclub und Amateurtheater mit Erwachsenen.
Außerdem arbeitet sie an der Bismarckschule in Stuttgart-Feuerbach, mit den Klassen 5 bis 7.

Katharina liebt an der theaterpädagogischen Arbeit vor allem die gestalterischen, „beweglichen“ Möglichkeiten die das Theater-Leben bietet, das Erarbeiten-Können einer fiktiven Welt, die der „realen“ doch nicht (so) fern ist, in der alles möglich ist, alles ausprobiert werden kann, alles verbildlicht und veranschaulicht werden kann und sich Veränderungen bis hin in die tiefste Muskelfaser spüren lassen, somit unmittelbar „begreifbar“ werden. So kann Neues spielend verinnerlicht und Übergänge fließend leicht gestaltet werden. Sie möchte jungen Menschen diesen geschützten Raum bieten, wenn sie in die Arbeitswelt eintreten.

Die Freude engagierte Gefährten für dieses Vorhaben gefunden zu haben, die sich alle wunderbar ergänzen, ist groß.

Weiterentwicklung
Berufsbegleitend bildet sich Katharina derzeit in Tanzpädagogik und Tanztherapie „Tamalpa Life/Art Process“ nach Anna Helprin und Daria Helprin weiter.


Einflüsse  
Augusto Boal
Yvonne Racine
Ken Wilber
Anna Helprin
Bernd Köhler
Daria Helprin
Petra Eischeid